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Der Kultursender ohne festen Sendeplatz In Knaurs Fernsehlexikon ist zu lesen:
Tele G wurde 1998 vom damals noch unbekannten Videokünstler Guido Henseler gegründet und zwar, daran erinnert er sich angeblich noch ganz genau, an einem Montag Abend. Seither hat sich der Kultursender in der Fernsehwelt grossen Respekt verschafft und eine Fangemeinschaft aktiviert, die ihresgleichen sucht.

Tele G ist ein Zweimannbetrieb:
Chefredaktor ist seit Jahr und Tag Guido Henseler, der nebenbei aber auch als Regisseur, Moderator, Texter, Kameramann, Tonmann und Cutter arbeitet. Er ist zudem Verwaltungsratspräsident.

Festes zweites (und sehr wichtiges!) Mitglied in der Tele G Redaktion ist der Sprecher und Korrektor Franz Szekeres. Er spricht alle Off-Texte zu den Tele G Beiträgen.
Dazu stossen, je nach Auftrag, Freie MitarbeiterInnen wie:

Martin Ostermeier, Schauspieler; Doris Toth, Locationscouterin, Kamerafrau; Till Gmür, Filmemacher, Kameramann

Tele G ist ein Fernsehsender ohne festen Sendeplatz und kann somit nur an ausgesuchten Orten empfangen und gesehen werden.
Tele G realisiert in unregelmässiger Reihenfolge auf Anfrage Fernsehbeiträge, meist Porträts von Bekannten Unbekannten. Die Porträtierten rücken so für einige Minuten in den Mittelpunkt des Interesses und erhalten die Aufmerksamkeit und Wichtigkeit, die sie auch verdienen.
Zudem bearbeitet Tele G Themen von öffentlichem Interesse, wie zum Beispiel: Überwachung im öffentlichen Raum oder die fünf Hörstationen auf dem Verlauf der NEAT Gotthard.

Tele G setzt bei den Beiträgen auf eine feine Ironie, welche zum Ziel hat (und das scheint Tele G bisher meist gelungen zu sein), die Hauptperson so symphatisch wie möglich zu zeigen. Zudem dient die Ironie dazu, dem/der ZuschauerIn einen Hinweis darauf zu geben, dass sich die Tele G Beiträge von “normalen” Fernsehbeiträgen unterscheidet.

Tele G arbeitet mit den Mitteln des Fernsehes (Off-Text, Quotes, Sendeerkennung, Namenseinbländer usw.), persifliert aber das Medium Fernsehen mit einem überzeichneten Off-Text, der den “Darsteller” als wichtige Person erscheinen lässt. Der Off-Text bietet Tele G die Möglichkeit zu übertreiben und zu manipulieren.
Tele G thematisiert somit das Verhältnis zwischen Bild und Ton, Wirklichkeit und Fiktion und das (im Guten wie im Schlechten) manipulative Potenzial des Fernsehens an sich.


Bisherige Tele G Beiträge (zirka 50; Länge zwischen 2 und 16 Minuten):

Tele G auf dem Fronalpstock (2008); Die Geschichte des Rütli

Enzo Masani wird 50 (2007); DVD

Tele G bei den fünf Hörstationen (2006); gezeigt im Rahmen des Literaturfestivals in Altdorf

Tele G für die Big Brother Awards (2004 - 2007; je 5 Beiträge):
Porträt Big Brother Awards, Narzisten, Hoffmann La Roche, Überwachung in Luzern und Emmen, Verhinderter Preisträger usw; gezeigt jeweils bei den BBA Preisverleihungen

Die Gruppe Les Halmas in St.Petersburg (2003); gezeigt im Rahmen einer "Autogrammstunde" mit den MusikerInnen im Kunstpanorama Luzern

René Gisler - der Enzyklopädist (2003); gezeigt im Rahmen der “Enzyklopädie” - Buchvernissage in der Stadtbibliothek in Luzern

Die TagebuchschreiberInnen (2003; 5 Porträts):
Ursula Blättler, Daniel Bühler, “Naomie”, Susanna Stalder, Darko Vulic; gezeigt im Rahmen der Veranstaltung "Barfood Poetry" im LaFourmi, Luzern

WillisauerInnen und Willisauer (2002; 16 Porträts):
Roger Koch, Isabelle Korner, Reto Marbach, Cäsar Menz, Fränzi Meyer, Annelis Kunz-Müller, Toni Obertüfer, Martina Räber, Guido Rumi, Rolf Scherrer, Franziska Schwegler, Hans Peter Schwegler; gezeigt mehrmals in der Stadtmühle in Willisau, in Wolhusen und in Luzern

SchauspielerInnen des Luzerner Theaters (1998 - 2001; 8 Porträts):
Susanne Abelein, Matthias Buss, Karsten Müller, LiliaNaef, Malte Preuss, Nicolas Rosat, Anja Schweizer, Erich Wyss; gezeigt in loser Reihenfolge im Luzerner Theater

Die Gruppe value (2000; 3 Beiträge); gezeigt im UG des Luzerner Theaters im Rahmen einer value-Aktionswoche

Die WerkbeitragsempfängerInnen Kanton Luzern (1999; 9 Porträts):
Reto Ambauen, Helen Bösch/Graziella Berger, AM & L Claudemanns-Andreina, Gruppe display, Michael Eberli, René Gisler, Irina Lorez, Andi Rieser, Gruppe Zusammestoss;
gezeigt im Rahmen der Übergabe der Werkbeiträge des Kantons Luzern im Kino Pix




Tele G ist mittendrin!
 
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guido henseler, plattenstrasse 64, 8032 zürich, 079 337 20 54,